Himalayan impressions - musikalische Lichtbildershow
Das Projekt
Himalayan Impressions entstand im Dezember 2007, als der
begeisterte Fotograf und Weltreisende
Matthieu Rossez
zum ersten Mal die Musik der Gruppe Sound of Silence
hörte.
Matthieu
verspürte sofort den tiefen Wunsch,
Bilder von seinen Reisen in den Himalaya
einem breiten
Publikum zum Betrachten anzubieten
und so die Musik der beiden
Künstler und Profi-Musiker
Udo Kamjunke und
Pipi
Turner
zu begleiten.
Udo
Kamjunke
(geb. 1955 in Bad Tölz) ist anerkannter Musiker und
Produzent (Deutscher Schallplattenpreis für
Jazz
meetsFlamenco, 1983 - mit Wolfgang Gerhard,
Eröffnungskonzert zum Weltjugendtag für Papst Benedikt
mit
dem Kölner Menschensinfonieorchester).
Vor einigen Jahren gründete er das Projekt Sound of
Silence. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin
Pipi Turner
will er
mit seiner weltweit einzigartigen
Sonido-Sitar auch
abseits
von meditativer Musik neue Klangwelten entdecken.
Mit großem
Respekt vor seinem Instrument sagt er: „Der eigentümlich
surrende, nasale Sound fasziniert mich. Dieser Naturklang, an
dem nichts Synthetisches ist. Als klassischer Musiker hat man
irgendwann alle Klänge durch; mit der Sitar eröffnen sich mir
ganz neue Möglichkeiten.“
Mit
seiner umgebauten Sitar kombiniert er verschiedene Stile
und Instrumente
und entwickelt so neue Klangwelten.
Mit seiner
Lebensgefährtin Pipi Turner improvisiert er u. a. unter dem
Namen "Sound of Silence. Sitar meets Planet Tunes" über
die Schwingungen der Planeten: „Den Planetentönen spricht
man eine positive, heilende Wirkung zu.“
Planet Tunes
werden von Pipi Turner
(geb. 1957 in Detmold,
sie studierte Musik, Sinologie, Japanologie
und Psychologie) erklärt:
"Die
Grundlage für die Berechnung der Planetenfrequenzen
wurde von dem Schweizer Mathematiker und Musikforscher Hans
Cousto gelegt, der die Frequenzen der Planetenumlaufbahnen
berechnete. Durch ein einfaches Naturgesetz, das sog.
Oktavgesetz, lassen sich die Rhythmen der Planeten
in unseren Hörbereich übertragen.
Die
Oktave ist sozusagen das
Ur-Intervall in jeder Musikkultur weltweit. Im Oktavton
endet jede Tonskala und beginnt gleichzeitig von Neuem auf einer
höheren Ebene. Durch diese Berechnungen können wir Planeten Töne
zuordnen. Diese Töne und Klänge erzeugen und imitieren wir mit unseren
Instrumenten (mit Gitarren, Sitar, Bass, Oceandrum, Udu Drum,
Kalimba, Gongs und Keyboards).
Töne und Schwingungen lassen sich
unseren Organen zuordnen."
So entsteht
die heilende Wirkung der Musik.
Die Zuhörer sind auf eine konzertante
Reise eingeladen;
eine Reise, die Matthieu
Rossez mit seinen Bildern untermalt.
Der 1972 in
Paris geborene Franzose interessiert sich für viele
Aspekte künstlerischen Schaffens (Malerei, Gesang, Theater,
Fotografie) und hat sich zum persönlichen Ziel gesetzt, die
Weltreligionen nicht nur zu studieren, sondern auch vor Ort zu
erkunden.
Bei dem Projekt "Sound of Silence
meets
Himalayan impressions" geht es ihm jedoch nicht darum, sein gelerntes
Wissen zu übermitteln oder einen Dia-Vortrag über Tibet,
Nepal und Indien
mit vielen Hintergrundinformationen und Fachkommentaren zu
halten.
Sein
Anliegen ist stattdessen, die Orte, die er besucht hat,
zu „ent-orten“
und die emotionale Wirkung der Farben in den
Vordergrund zu stellen.
Mit seinen Bildern
präsentiert er emotionale Eindrücke von
seiner Reise zum Kawagebo, einem noch nicht bezwungenen Berg im Osten Tibets,
wo er Tausenden von Buddhistischen
Pilgern begegnete.
Diese Pilger machten eine Wallfahrt, die nur einmal alle
60 Jahren stattfindet.
Weitere Bilder
entstanden während seines Trekkings im Garwhal Himal
Gebirge im Norden
Indiens, in den Tälern einer der wichtigsten Regionen des
Hinduismus. Diese berauschende, wilde Landschaft ist umgeben
von faszinierenden heiligen hinduistischen Stätten, darunter
auch die Quelle des heiligen Flusses Ganga, die auf
über 4.000 Meter Höhe bei Gaumukh liegt (dieses
Hindi-Wort bedeutet „Mund der Kuh“). Der Ganges entspringt dem
Gletscher des Baghirathi. Daneben erhebt sich der Shivling,
einer der schönsten Berge der Welt, dessen Gipfel bei ca. 6.600
m liegt.
Andere Bilder stammen von
seiner Reise
in die Region des Manaslu Gebirges (8.173 m) in Nepal,
wo noch kein Massentourismus eingedrungen ist; hier ist der
lamaistische
Buddhismus weit verbreitet.
Seine
emotionalen Eindrücke hat Matthieu mit Bildern aus einer ganz anderen Welt
dokumentiert. Zusammen mit der Musik entführen sie das Publikum in eine Welt mit
wunderschönen weißen Bergspitzen, eisigen Wüsten und grünen
Tropenwäldern, Riesenbuddhas und Riesenshivas - und natürlich dem
Lächeln der warmherzigen Einwohner.